Guet Nacht am Sächsi - Fasnacht 2026
Für einige Müüs hiess es heute tatsächlich um 6 Uhr "Guet Nacht" - nach einer intensiven Fasnachtswoche legten auch die letzten Müüs ihren Kopf aufs Kissen. Hier unser Rückblick.
Der Fasnachtsstart verlief wie üblich mit dem Platzkonzert auf dem Postplatz Trimbach, der Ankunft des Obernaar Andrea Primo Secondo von der Tannzapfe-Zunft zu Olten und dem Verlesen seiner Proklamation. Ein feierlicher Moment - was wird uns wohl in der nächsten Woche alles erwarten?
Leider war der Wettergott dem Kinderumzug am Donnerstag nicht wirklich gut gesinnt. Dennoch liessen sich viele Kinder und Eltern den Spass nicht nehmen, und wir begleiteten sie mit Guggensound. Nach dem stärkenden Pastaplausch im Lokal warfen wir uns ins neue Kostüm samt Maske und ergänzten den Schnitzelbankabend musikalisch. Unsere neuen Lieder kamen an - das tat gut zu spüren!
Alle Jahre wieder - der Auftritt in der Schärenmatte war für viele von uns ein Highlight. Dass er dies auch für die Bewohner ist, zeigten sie uns mit viel Freude und Elan beim Tanzen, Mitdirigieren, Klatschen. Viele von ihnen sahen wir am Samstag beim "Insieme" wieder - auch dort herrschte grossartige Stimmung!
Zurück zum Freitag: für uns gings am Abend weiter mit der "Tour de Gäu" (die uns nicht nur ins Gäu, sondern auch ins Thal führte...). Raus aus dem Car, Auftritt, rein in den Car, Weiterfahrt - und alles von vorne. Perfekt organisiert von unserem Trabanten und Präsidenten Alex in Personalunion ;-) und begleitet von unseren Carchauffeur Michi tourten wir durch die Dörfer. Spannend war es, die diversen Fasnachtsanlässe zu erleben. Die "Morphis Wagen-Nacht" in Gunzgen inspirierte vor allem unsere Wagenbauer:innen, war aber für uns alle stimmungsvoll.
Der Samstag gehörte dem Oltner Publikum, das - wohl wetterbedingt - nicht gerade in Scharen erschien. Auch wir waren froh um jedes schützende Dach und jedes wärmende Getränk. Die diversen Wetter-Apps wurden fleissig konsultiert: ja, für den Sonntag sieht's besser aus!
Und das war wichtig - denn unser erster grosser Wagen seit Jahren wartete auf seinen Auftritt. Bei der Treppe der St. Martinskirche standen wir bereit für den Fototermin - und dann kam das gute Stück. In unzähligen Stunden hatten unsere Wagenbauer:innen Grossartiges geschaffen! Jonas steuerte den Wagen gekonnt durch den ganzen Umzug. Das Wetter hielt, Sonnenstrahlen blitzen auf und liessen unser Kostüm glitzern. Für unseren Gesamtauftritt - Kostüm, Laternen, Musik und Wagen - erhielten wir bereits während des Umzugs viele Komplimente. Fast schade, dass der diesjährige Umzug so flüssig ohne längere Wartezeiten lief und wir bereits nach anderthalb Stunden ringsum waren.
Der Montag war wie immer der Partytag für die aktiven Fasnächtler:innen. Im Zelt wurde getanzt, gefeiert - und nicht alle erschienen ausgeschlafen zum letzten Auftrittstag... Die Schüler:innen in Trimbach und Dulliken freuten sich trotzdem über unseren Sound. Nach dem Brushen und dem Auftritt am Seniorennachmittag sowie dem Znacht folgten das Monsterkonzert, der Tropfi-Umzug und dann ein besonders emotionaler Moment: Fränzi dirigierte uns ein letztes Mal als Tambi, bevor sie unter Konfettiregen und mit Rauch ein erstes Mal verabschiedet wurde. Viele von uns verdrückten ein Tränli oder liessen ihre Tränen gar Spuren in die Schminke ziehen...
Liebe Fränzi, wir lassen dich nicht einfach ziehen! Danke für dein Herzblut, deine Geduld, deine Energie während deinen 15 Tambijahren! Und merci, dass du Elia weiterhin unterstützt und uns als musikalische Leiterin begleitest. Danke Elia, dass du dieses wichtige Amt übernimmst!
Die Fasnacht 2026 ist vorbei. Aber die Vorfreude auf die nächste beginnt jetzt schon. Erste Ideen wurden in der vergangenen Woche bereits geboren... Wir freuen uns auf die nächste Fasnacht!